Was sind Gefühle?
Gefühle spüren wir in unserem Körper in bestimmten Regionen und in bestimmter Intensivität. Wird eines unserer Bedürfnisse erfüllt oder auch nicht erfüllt, merken wir das an dem Gefühl, das entsteht.
Was sind Bedürfnisse?
Unter Bedürfnis verstehe ich all das, was jeder individuell im Hier und Jetzt braucht. Dabei geht es nicht im Marterielles sondern um das Erreichen und Aufrechterhalten der eigenen wichtigen Werte und den damit verbundenen positiven Gefühlen.
THEMA
Wahrnehmung
Grundlage der Wahrnehmung sind die fünf Sinne – Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken und Sehen. Durch Reizung der Sinnesorgane werden sensorische Informationen aufgenommen, verarbeitet und individuell interpretiert. Wir wissen nicht, ob, wie und welcher Intensivität jemand anderes diese Reize wahrnimmt - es bleibt immer eine Spekulation.
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Anerkennung der Wirklichkeit
Was ist Wirklichkeit. Hat nicht jeder seine ganz eigene Realität? Die Reize aus der Umwelt werden in uns ganz individuell verarbeitet und interpretiert. Unsere Gehirne legen in identischer Situation ihren Focus auf unterschiedliche Reizaufnahme. So kann es passieren, daß der eine nur den schönen grünen Baum wahrnimmt, während sein Begleiter sich über weggeworfenes Kaugummipapier aufregt.
THEMA
Bedürfnisse und Gefühle
Was brauchen wir im Hier und Jetzt?
Hier ein paar Beispiele:
- Respekt
- Zuneigung
- Wertschätzung
- Luft
- Nahrung
- Freiheit
- Gesundheit
Welche Gefühle stellen sich ein, wenn Deine Bedürfnisse gestillt sind?
Hier ein paar Beispiele: glücklich | ruhig | zufrieden | freudig | gesund | satt
Welche Gefühle stellen sich ein, wenn Bedürfnisse nicht erfüllt sind?
Hier ein paar Beispiele: angstvoll | traurig | hilflos | eifersüchtig | einsam | hungrig | peinlich
Jedes Gefühl ist ein Hinweis von unserem Körper auf ein Bedürfnis, das gestillt werden möchte. Wenn wir also in unserer Bauchgegend ein Grummeln oder einen unangehmen Druck spüren, ist es an der Zeit, sich zu fragen, welches Gefühl sich da gerade einstellt. Wenn wir das definieren können, finden wir auch das dazugehörige Bedürfnis, das nicht befriedigt wurde.